Steuerberater News, 18.12.2006Sachbezugswerte 2007: Mahlzeiten und freie UnterkunftMahlzeiten, die der Arbeitgeber arbeitstäglich unentgeltlich oder verbilligt an seine Beschäftigten abgibt, sind – wenn das Unternehmen nicht ausnahmsweise Mahlzeiten vorrangig an Fremde verkauft – mit dem amtlichen Sachbezugswert anzusetzen. Die folgenden Werte gelten auch bei Jugendlichen unter 18 Jahren und Auszubildenden: Ab dem 01.01.2007 betragen die Sachbezugswerte einheitlich für alle Bundesländer für ein Mittag- oder Abendessen 2,67 €, für ein Frühstück 1,50 €. Der Arbeitgeber kann den geldwerten Vorteil (Sachbezugswert abzüglich Zuzahlung des Arbeitnehmers) – wie bisher – pauschal mit 25 % versteuern. Macht er von dieser Möglichkeit Gebrauch, gehören die verbilligten Mahlzeiten nicht zum sozialversicherungspflichtigen Entgelt. Hinweis: Mahlzeiten sind auch dann mit dem amtlichen Sachbezugswert anzusetzen, wenn sie der Arbeitgeber oder auf seine Veranlassung ein Dritter anlässlich einer Auswärtstätigkeit (beispielsweise Dienstreise) gewährt. Der Wert der Mahlzeit darf allerdings 40 € nicht übersteigen. Für eine unentgeltlich oder verbilligt überlassene Wohnung ist generell die ortsübliche Miete (abzüglich Zuzahlungen des Arbeitnehmers) als geldwerter Vorteil maßgebend. Für eine Unterkunft, die keine Wohnung ist (z.B. möbliertes Zimmer mit Mitbenutzung von Bad, Toilette und Küche), ist aber der Wert nach der Sachbezugsverordnung anzusetzen. Ab dem 01.01.2007 beträgt dieser Wert in den alten Bundesländern 198,00 € und 192,06 € in den neuen Bundesländern. Für Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, für Auszubildende und bei einer Gemeinschaftsunterkunft ist der Wert noch um 15 % zu mindern. Ist der ortsübliche Endpreis für eine Unterkunft niedriger, kann dieser angesetzt werden. |
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